Auf der letzten Ratssitzung wurde über den geplanen Bau einer P+R Anlage am Bahnhof und die Umgestaltung des Bahnhofbereiches an der Bahnhofstraße gesprochen. Demnach ist es geplant, jenseits der Gleise einen Parkplatz mit bis zu 80 Stellplätzen zu errichten. Der Ausbau setzt einen abgestimmten Vorschlag eines Planungsbüros voraus, mit dem weitere Schritte eingeleitet werden können. Dazu gehören zum Beispiel Kauf von Grund und Boden, Verhandlungen mit der Bahn, Anträge für Fördergelder usw.
Einer Anregung aus der Bürgerschaft, anstelle von „P+R“ von „Parkplatz“ zu sprechen und damit deutsche Begriffe zu verwenden, wurde diskutiert. Letztlich wurde aber festgestellt, dass es sich bei „P+R“ um eine vielseitig und allgemein benutzte Begrifflichkeit handelt, die in dieser Form auf Schildern und in Plänen zu finden ist. Sie findet auch so im aktuell diskutierten Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises Verwendung.
Auf der Dorfseite sind im Entwurf zusätzlich zu normalen Stellplätzen für Fahrräder auch abschließbare Fahrradboxen (wie z.B. in Horneburg am Bahnhof) vorgesehen. Zu der Umgestaltung gehört auch eine Bushaltestelle am Bahnhof für einen Linienverkehr der KVG. Die Buslinie könnte über eine derzeit in Ottenbeck endende Linie „gespeist“ werden. Detaillierte Verhandlungen mit der KVG lassen sich allerdings erst mit einem vollständigen Planungsentwurf führen. Für eine Realisierung müsste allerdings die Bahnhofstraße bis zur B73 als Einbahnstraße ausgeführt werden, so dass ein Bus über die Ampel in die Bahnhofstraße einfahren kann und ab Bahnhof kein Begegnungsverkehr mehr statt findet.
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